DIT digital 2020

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DIT digital 2020

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Datenschutzerklärung

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist:

Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e. V.

Ihre Betroffenenrechte

Unter den angegebenen Kontaktdaten unseres Datenschutzbeauftragten können Sie jederzeit folgende Rechte ausüben:

  • Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung (Art. 15 DSGVO),
  • Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DSGVO),
  • Löschung Ihrer bei uns gespeicherten Daten (Art. 17 DSGVO),
  • Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht löschen dürfen (Art. 18 DSGVO),
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns (Art. 21 DSGVO) und
  • Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben (Art. 20 DSGVO).

Sofern Sie uns eine Einwilligung erteilt haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Sie können sich jederzeit mit einer Beschwerde an eine Aufsichtsbehörde wenden, z. B. an die zuständige Aufsichtsbehörde des Bundeslands Ihres Wohnsitzes oder an die für uns als verantwortliche Stelle zuständige Behörde.

Eine Liste der Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Erfassung allgemeiner Informationen beim Besuch unserer Website

Art und Zweck der Verarbeitung:

Wenn Sie auf unsere Website zugreifen, d.h., wenn Sie sich nicht registrieren oder anderweitig Informationen übermitteln, werden automatisch Informationen allgemeiner Natur erfasst. Diese Informationen (Server-Logfiles) beinhalten etwa die Art des Webbrowsers, das verwendete Betriebssystem, den Domainnamen Ihres Internet-Service-Providers, Ihre IP-Adresse und ähnliches.

Sie werden insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet:

  • Sicherstellung eines problemlosen Verbindungsaufbaus der Website,
  • Sicherstellung einer reibungslosen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.

Wir verwenden Ihre Daten nicht, um Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Informationen dieser Art werden von uns ggfs. statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt und die dahinterstehende Technik zu optimieren.

Rechtsgrundlage:

Die Verarbeitung erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis unseres berechtigten Interesses an der Verbesserung der Stabilität und Funktionalität unserer Website.

Empfänger:

Empfänger der Daten sind ggf. technische Dienstleister, die für den Betrieb und die Wartung unserer Webseite als Auftragsverarbeiter tätig werden.

Speicherdauer:

Die Daten werden gelöscht, sobald diese für den Zweck der Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Dies ist für die Daten, die der Bereitstellung der Webseite dienen, grundsätzlich der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

Bereitstellung vorgeschrieben oder erforderlich:

Die Bereitstellung der vorgenannten personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Ohne die IP-Adresse ist jedoch der Dienst und die Funktionsfähigkeit unserer Website nicht gewährleistet. Zudem können einzelne Dienste und Services nicht verfügbar oder eingeschränkt sein. Aus diesem Grund ist ein Widerspruch ausgeschlossen.

Cookies

Art und Zweck der Verarbeitung:

Wie viele andere Webseiten verwenden wir auch so genannte „Cookies“. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Ihrem Endgerät (Laptop, Tablet, Smartphone o.ä.) gespeichert werden, wenn Sie unsere Webseite besuchen.

Hierdurch erhalten wir bestimmte Daten wie z. B. IP-Adresse, verwendeter Browser und Betriebssystem.

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In keinem Fall werden die von uns erfassten Daten an Dritte weitergegeben oder ohne Ihre Einwilligung eine Verknüpfung mit personenbezogenen Daten hergestellt.

Natürlich können Sie unsere Website grundsätzlich auch ohne Cookies betrachten. Internet-Browser sind regelmäßig so eingestellt, dass sie Cookies akzeptieren. Im Allgemeinen können Sie die Verwendung von Cookies jederzeit über die Einstellungen Ihres Browsers deaktivieren. Bitte verwenden Sie die Hilfefunktionen Ihres Internetbrowsers, um zu erfahren, wie Sie diese Einstellungen ändern können. Bitte beachten Sie, dass einzelne Funktionen unserer Website möglicherweise nicht funktionieren, wenn Sie die Verwendung von Cookies deaktiviert haben.

Speicherdauer und eingesetzte Cookies:

Soweit Sie uns durch Ihre Browsereinstellungen oder Zustimmung die Verwendung von Cookies erlauben, können folgende Cookies auf unseren Webseiten zum Einsatz kommen:

Soweit diese Cookies (auch) personenbezogene Daten betreffen können, informieren wir Sie darüber in den folgenden Abschnitten.

Sie können über Ihre Browsereinstellungen einzelne Cookies oder den gesamten Cookie-Bestand löschen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen und Anleitungen, wie diese Cookies gelöscht oder deren Speicherung vorab blockiert werden können. Je nach Anbieter Ihres Browsers finden Sie die notwendigen Informationen unter den nachfolgenden Links:

Verwendung von Google Maps

Art und Zweck der Verarbeitung:

Auf dieser Webseite nutzen wir das Angebot von Google Maps. Google Maps wird von Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA (nachfolgend „Google“) betrieben. Dadurch können wir Ihnen interaktive Karten direkt in der Webseite anzeigen und ermöglichen Ihnen die komfortable Nutzung der Karten-Funktion.

Nähere Informationen über die Datenverarbeitung durch Google können Sie den Google-Datenschutzhinweisen entnehmen. Dort können Sie im Datenschutzcenter auch Ihre persönlichen Datenschutz-Einstellungen verändern.

Ausführliche Anleitungen zur Verwaltung der eigenen Daten im Zusammenhang mit Google-Produkten finden Sie hier.

Rechtsgrundlage:

Rechtsgrundlage für die Einbindung von Google Maps und dem damit verbundenen Datentransfer zu Google ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

Empfänger:

Durch den Besuch der Webseite erhält Google Informationen, dass Sie die entsprechende Unterseite unserer Webseite aufgerufen haben. Dies erfolgt unabhängig davon, ob Google ein Nutzerkonto bereitstellt, über das Sie eingeloggt sind, oder ob keine Nutzerkonto besteht. Wenn Sie bei Google eingeloggt sind, werden Ihre Daten direkt Ihrem Konto zugeordnet.

Wenn Sie die Zuordnung in Ihrem Profil bei Google nicht wünschen, müssen Sie sich vor Aktivierung des Buttons bei Google ausloggen. Google speichert Ihre Daten als Nutzungsprofile und nutzt sie für Zwecke der Werbung, Marktforschung und/oder bedarfsgerechter Gestaltung seiner Webseite. Eine solche Auswertung erfolgt insbesondere (selbst für nicht eingeloggte Nutzer) zur Erbringung bedarfsgerechter Werbung und um andere Nutzer des sozialen Netzwerks über Ihre Aktivitäten auf unserer Webseite zu informieren. Ihnen steht ein Widerspruchsrecht zu gegen die Bildung dieser Nutzerprofile, wobei Sie sich zur Ausübung dessen an Google richten müssen.

Speicherdauer:

Wir erheben keine personenbezogenen Daten, durch die Einbindung von Google Maps.

Drittlandtransfer:

Google verarbeitet Ihre Daten in den USA und hat sich dem EU_US Privacy Shield unterworfen https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework.

Widerruf der Einwilligung:

Wenn Sie nicht möchten, dass Google über unseren Internetauftritt Daten über Sie erhebt, verarbeitet oder nutzt, können Sie in Ihrem Browsereinstellungen JavaScript deaktivieren. In diesem Fall können Sie unsere Webseite jedoch nicht oder nur eingeschränkt nutzen.

Bereitstellung vorgeschrieben oder erforderlich:

Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt freiwillig, allein auf Basis Ihrer Einwilligung. Sofern Sie den Zugriff unterbinden, kann es hierdurch zu Funktionseinschränkungen auf der Website kommen.

Eingebettete YouTube-Videos

Art und Zweck der Verarbeitung:

Auf einigen unserer Webseiten betten wir YouTube-Videos ein. Betreiber der entsprechenden Plugins ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (nachfolgend „YouTube“). Wenn Sie eine Seite mit dem YouTube-Plugin besuchen, wird eine Verbindung zu Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird YouTube mitgeteilt, welche Seiten Sie besuchen. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, kann YouTube Ihr Surfverhalten Ihnen persönlich zuzuordnen. Dies verhindern Sie, indem Sie sich vorher aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.

Wird ein YouTube-Video gestartet, setzt der Anbieter Cookies ein, die Hinweise über das Nutzerverhalten sammeln.

Weitere Informationen zu Zweck und Umfang der Datenerhebung und ihrer Verarbeitung durch YouTube erhalten Sie in den Datenschutzerklärungen des Anbieters, Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu Ihren diesbezüglichen Rechten und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutze Ihrer Privatsphäre (https://policies.google.com/privacy). Google verarbeitet Ihre Daten in den USA und hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework

Rechtsgrundlage:

Rechtsgrundlage für die Einbindung von YouTube und dem damit verbundenen Datentransfer zu Google ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

Empfänger:

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Speicherdauer und Widerruf der Einwilligung:

Wer das Speichern von Cookies für das Google-Ad-Programm deaktiviert hat, wird auch beim Anschauen von YouTube-Videos mit keinen solchen Cookies rechnen müssen. YouTube legt aber auch in anderen Cookies nicht-personenbezogene Nutzungsinformationen ab. Möchten Sie dies verhindern, so müssen Sie das Speichern von Cookies im Browser blockieren.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei „YouTube“ finden Sie in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/

Drittlandtransfer:

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Um die Sicherheit Ihrer Daten bei der Übertragung zu schützen, verwenden wir dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Verschlüsselungsverfahren (z. B. SSL) über HTTPS.

Änderung unserer Datenschutzbestimmungen

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z.B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

Fragen an den Datenschutzbeauftragten

Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder wenden Sie sich direkt an die für den Datenschutz verantwortliche Person in unserer Organisation:

Die Datenschutzerklärung wurde mithilfe der activeMind AG erstellt, den Experten für externe Datenschutzbeauftragte (Version #2019-04-10).

 

 

 

 

Firmenportrait - Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG

 

Die Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist das führende Unternehmen für Immobilien-Verrentung in Deutschland. Als kapitalstarker und langfristig orientierter Partner nehmen wir grundsätzlich alle Häuser und Wohnungen unserer Kunden in den eigenen Bestand und vermitteln sie nicht an Dritte. Die Verkäufer bekommen – notariell abgesichert und im Grundbuch verankert – ein lebenslanges Wohnrecht nach Nießbrauchgrundsätzen und eine monatliche Rente und/oder eine Einmalzahlung. Auch um die Instandhaltung kümmert sich die Deutsche Leibrenten AG. Als einziger Anbieter von Verrentungsprodukten sind wir nicht regional begrenzt, sondern im gesamten Bundesgebiet aktiv. Das macht die Deutsche Leibrenten AG zum Markt- und Qualitätsführer in Deutschland. Aktuell halten wir mehr als 500 Immobilien in unserem Bestand.

 

 

 

 

 

 

 

Firmenportrait Ogulo : 

Bereits im Jahr 2012 gründeten Florentino Trezek und sein Bruder Daniel Trezek die Ogulo GmbH mit dem Ziel, virtuelle Rundgänge als Standard in der Immobilienbranche in Deutschland zu positionieren. Seitdem ist Ogulo ist die erste Anlaufstelle für virtuelle Rundgänge und eine zeitgemäße Immobilienvermarktung mit digitalen Möglichkeiten.

Im Jahr 2020 sind wir mit über 40 Mitarbeitern und 5000 glücklichen Kunden zum Marktführer in der DACH-Region gereift.

Ogulo hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Immobilienanbieter sowie alle Beteiligten am Vermarktungsprozess rund um eine Immobilie (z. B. Anbieter, Käufer, Mieter, Subunternehmer) von Ineffizienzen zu erlösen. Hierfür gibt Ogulo dem Vermittler ein einfaches und erschwingliches Instrument an die Hand, das es ihm ermöglicht, seine Immobilie in Form eines virtuellen Rundgangs auch mobil erlebbar zu machen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FIRMENPORTRAIT: Über FIO

Die FIO SYSTEMS AG zählt mit ihren webbasierten Lösungen zu den führenden Softwareanbietern und Wegbereitern der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft in Deutschland. Ihre Kernkompetenzen liegen in der Automation komplexer Geschäftsprozesse sowie der Verschlankung von Workflows bei der Vermarktung & Verwaltung von Immobilien, dem Schadenmanagement & Zahlungsverkehr mittels virtueller Konten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Firmenportrait Funk

Ein Partner, der sich mit Sicherheit auskennt.

Die beste Empfehlung. Funk.

Funk ist der größte inhabergeführte Versicherungsmakler und Risk Consultant in Deutschland und gehört zu den führenden Maklerhäusern in Europa. 1879 in Berlin gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute über 1.320 Mitarbeiter an 35 Standorten.

Seit mehreren Jahrzehnten ist Funk Partner des IVD. Wir beraten die Mitglieder umfassend zu unseren Spezialkonzepten, die auf Ihre jeweilige Tätigkeit als Makler, Verwalter, Berater oder Sachverständiger zugeschnitten sind.

  • Gebäude-Versicherung für Immobilienportfolios
  • Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung
  • Berufshaftpflicht-Versicherung (§ 34 GewO)
  • Cyber-Versicherung
  • Betriebs-Haftpflicht-Versicherung
  • Funk Office Police
  • Vertrauensschaden-Versicherung
  • Rechtsschutz-Versicherung
  • Innovative Versicherungslösungen, z. B. Mietkautions-Deckung, Drohnen-Versicherung, , Veranstaltungsausfall-Versicherung, Betriebliche Krankenversicherung u. a.

Kontakt

Johann Ulferts
fon 040 35914-487 | j.ulferts@funk-gruppe.de

Funk Gruppe GmbH- Internationaler Versicherungsmakler und Risk Consultant

Valentinskamp 20, 20354 Hamburg

Versicherungsrechner: http://ivd.net/funk-gruppe.gmbh/

Mehr zu Funk: funk-gruppe.de/immobilien

 

 

 

 

 

 

 

 

Objektus ist mit mehr als 1,3 Mio. betreuten Rauchwarnmeldern und Messgeräten – verteilt auf über 380.000 Wohneinheiten – der deutschlandweite Spezialanbieter für Sicherheit und Digitalisierung.

Mit 15 Jahren Erfahrung bietet Objektus Komplettpakete aus zuverlässigen Geräten und den entsprechenden Services, die sich gezielt an den Bedürfnissen der Wohnungswirtschaft orientieren.

Im Bereich Rauchwarnmelder sind das neben DIN-konformen Geräten mit Vor-Ort- oder Fernwartung ein einzigartiger All-Inclusive-Service.

Im Bereich Messdienstleistungen sind das Lösungen für die Fernabfrage und Abrechnung aller Verbrauchswerte. Objektus bietet vertragliche Flexibilität und eine modulare Auswahl der Services: vom reinen Erfassen der Verbrauchswerte bis hin zur Heizkostenabrechnung als Full-Service-Dienstleistung.

Neben der Zentrale in Norderstedt bei Hamburg ist Objektus deutschlandweit mit sechs Niederlassungen vertreten. Und mit insgesamt 130 Kundendiensttechnikern stellt Objektus den umfassenden Service vor Ort sicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Firmenpotrait onOffice

Die onlinebasierte Immobiliensoftware onOffice enterprise ist das Produkt jahrelanger Softwareerfahrung hinsichtlich Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit. Über 25.000 Anwender vertrauen auf die sichere, portalunabhängige und vollständig webbasierte Immobiliensoftware. Mit ihren herausragenden Leistungsmerkmalen - vernetztes Makeln in der Cloud, Optimierung von Arbeitsprozessen, Erstellung von Webseiten und anderen Marketinginstrumenten - wird sie den Bedürfnissen von Unternehmen der Immobilienwirtschaft mehr als gerecht.

onOffice GmbH
Charlottenburger Allee 5 | 52068 Aachen
Tel.: 0241-446 86-0 | Fax: 0241-446 86-249
E-Mail: info@onOffice.com | www.onOffice.com

 

 

 

 

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Deutscher Immobilientag in Berlin – Die Zukunft der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft

 
Im großen Rahmen eröffnete Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland, am 1. Juni den Deutschen Immobilientag (DIT) in Berlin. Mit über 1.600 Teilnehmern erfreute sich der IVD über eine mehr als dreifach so hohe Anmeldung wie im Vorjahr. Schick begrüßte die Teilnehmer vor der eindrucksvollen Kulisse des Berlin Congress Centers. Die Besonderheit in diesem Jahr lag auf dem neuen Konzept: Es war ein Kongress für jedermann, sowohl für die Geschäftsführer als auch die Mitarbeiter  der Mitgliedsunternehmen und Mitgliedsinteressenten. „Die Veränderungen, die Digitalisierung trifft jede Zelle eines Unternehmens, sie trifft jeden Mitarbeiter. Deshalb muss sich auch jeder mit dem Thema beschäftigen“, sagte der IVD-Präsident zur Eröffnung.
 
Der Deutsche Immobilientag stand ganz im Zeichen des aktuellen Bundeswahlkampfes sowie der Digitalisierung. Schick machte direkt zu Beginn des Kongresses deutlich, was der IVD auf politischer Ebene fordert. Die aktuelle Diskussion des Mietrechts wurde dabei direkt aufgegriffen. Der IVD machte darauf aufmerksam, dass der Einfluss des Gesetzgebers auf Preise und Werte von vielen in der Branche unterschätzt wird. Beispielsweise die Mietpreisbremse: „Es wurde in den vergangenen Monaten deutlich, dass dieses Verfahren keine Wirkung erzielte und eine weitere Verschärfung die Situation nur verschlimmern würde“, erläuterte Schick. Auch die Modernisierungsumlage von elf auf acht Prozent zu senken, sieht der IVD als völlig falsch an. Der IVD versprach, sich weiterhin in dieser Thematik für die Immobilienbranche starkzumachen und forderte weniger Eingriffe der Politik in den Wohnungsmarkt.
 
Zudem kritisierte Schick die Pläne der SPD für die Einführung des Bestellerprinzips beim Immobilienkauf. „Eine solche Maßnahme wird dem Käufer letztendlich nichts bringen, da der Verkäufer die Kosten wohl einfach auf den Kaufpreis draufschlagen würde. Dadurch würde sich nur die Grunderwerbsteuer für den Käufer erhöhen, ohne dass er sich diese mitfinanzieren lassen kann. Einziger Nutznießer wäre wieder einmal der Staat. Davon abgesehen wären Makler dann gezwungen, nur noch im Interesse des Verkäufers aktiv zu werden.“, erläuterte Schick. Der Makler sei jedoch gerade für den Käufer ein unerlässlicher Berater für seine Zukunft und Kapitalanlage. „Die wertvolle Arbeit des Maklers muss gesehen werden und die Politik muss aufhören gegen sie zu arbeiten“, forderte Schick.
 
Aber der IVD kritisierte nicht nur die Politik, sondern gab auch wertvolle Anstöße für die kommende Legislaturperiode. In seiner Rede forderte Jürgen Michael Schick die Förderung des Wohneigentums in Deutschland. „Nicht einmal die Hälfte der Haushalte lebt hier in Eigentumswohnungen oder eigenen Häusern. Das ist sonst in keinem anderen Land der Europäischen Union der Fall“, zeigte Schick auf. Mehrere Parteien werden sich voraussichtlich die Förderung von Wohneigentum ins Wahlprogramm geschrieben. Der IVD hofft, dass es in diesem Falle auch zu einer Umsetzung des geschriebenen Wortes kommt. Als weiteres Problem hierbei sieht der IVD die Grunderwerbsteuer. Diese ist in den vergangenen zehn Jahren in einigen Bundesländern auf das dreifache erhöht worden. „Es ist so schon schwierig genug für die allermeisten Familien, genügend Eigenkapital für eine Eigentumswohnung oder ein Haus aufzubringen. Ein Ottonormalverbraucher muss mindestens 20 Prozent selbst aufbringen. Aber was machen die Länder? Sie erhöhen den benötigten Eigenkapitalbetrag sogar noch, in dem sie die Grunderwerbsteuer erhöhen“, erklärte Schick. Der IVD fordert daher eine bundesweite Senkung der Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent.
 
Zum Schluss der Eröffnungsrede betonte Jürgen Michael Schick die Wichtigkeit der Digitalisierung in der Immobilienbranche und untermalte seine Aussage mit einem Zitat von Mark Twain: „In 20 Jahren wirst Du die Dinge, die Du nicht getan hast, mehr bedauern, als Deine Taten.“
 
Im weiteren Verlauf des Tages griff Dirk Wohltorf, Vorsitzender des IVD Berlin-Brandenburg, die aktuellen politischen Themen am Beispiel Berlin-Brandenburg auf. Er sprach wie Schick zuvor auch von einem regelrechten Eigentumsskandal, verursacht durch die Politik. „Wachstum und Wohlstand bekommt man nicht umsonst. Ein Erhalt der einzelnen Kieze und der Milieuschutz von Seiten des Senats macht die Förderung von Eigentum schwer. Durch diesen Schutz der Gebiete wird die Umsetzung von Neubauprojekten und die damit verbundene Beschaffung von Wohnraum nur verkompliziert“, sagte Wohltorf. Im Namen des IVD Berlin-Brandenburgs betonte er, dass es sich die Immobilienwirtschaft nicht verbieten lassen dürfe, Deutschlands größtes und buntestes Schaufenster zur Welt mitzugestalten.

 

Mit der digitalen Kampagne zum Erfolg

Der DIT war geprägt von großen Rednern und unterhaltsamen Vorträgen. Zu diesen zählte unter anderem der Kampagnenberater Julias van de Laar. Van de Laar schaffte es mit seiner humorvollen Art das Publikum zu begeistern und den Gästen mit einigen Lachern die mögliche Zukunft des Weißen Hauses unter Donald Trump zu demonstrieren. Doch natürlich vermittelte van de Laar auch wertvolle Inhalte. Nicht umsonst war er beteiligt an einer der wichtigsten Kampagnen der Welt – dem Wahlkampf von Barack Obama. Ganz im Zeichen der Digitalisierung erläuterte van de Laar, wie wichtig „digital campagning“ ist. „Werten Sie Ihre Daten aus und prüfen Sie Ihre Erfolge. Analysieren Sie Ihre Medien und testen, was gut funktioniert“, empfahl van der Laar. Im Internet und im digitalen Raum könnten wir unsere Erfolge messen und darauf entsprechend reagieren. Zudem lasse sich ein umfangreiches Bild über den User erstellen und mit Hilfe von E-Mail-Adressen Kontakte akquirieren. „Durch diese Analyse werden die Kampagnen ,klug´ und stetig verbessert“ erklärte van de Laar. Diese Analyse verbunden mit authentischen Botschaften führe zum Erfolg. Ein Erfolg, den sich die Immobilienbranche zu Nutzen machen könne und müsse. Mit Hilfe solcher Richtlinien und digitalen Analysen ließen sich auch in der Zukunft der Immobilienwirtschaft wunderbare Siege verzeichnen, erläuterte van de Laar.

 

Namhafte Immobilienjournalisten diskutieren über politische Zwischentöne

Herausragend war auch der folgende Programmpunkt: In einer Diskussionsrunde mit den Top-Immobilienjournalisten Deutschlands wurden die für die Immobilienbranche relevanten Punkte der Politik heiß diskutiert. Geführt wurde die Runde vom Radioeins-Moderator Marco Seiffert. Dieser führte auch durch das ganze Programm des Kongresses und lockerte den Deutschen Immobilientag mit seinem Humor auf. Die Journalistenrunde selbst bestand aus Gerda Gericke (Immobilien Zeitung), Andreas Remien (Süddeutsche Zeitung), Michael Psotta (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Michael Fabricius (Die Welt/N24).
 
Bei der Mietpreisbremse konnten von den Journalisten verschiedene Meinungen von „sofort abschaffen“ bis „unbedingt beibehalten“ vernommen werden. Doch es wurde auch dabei wieder schnell deutlich, dass die Mietpreisbremse zu keinerlei Entlastung auf dem Mietmarkt geführt hat. In der Journalistenrunde kam hierbei die Frage auf, wie weit sich die Regierung generell in diese Thematik einmischen darf und sollte.
 
Abschließend wurde verdeutlicht, wie wichtig die Art des neuen Wohnraumes für die Gesellschaft ist. „Neubau ist die Lösung des Wohnmangels“, erklärte Gericke. Es werde günstiger Wohnraum benötigt, aber falsch gebaut. Eine bessere Verteilung von Wohngeld, Sozialwohnungen und bezahlbaren Wohnen müsse zur Aufgabe der neuen Regierung gemacht werden, so die Forderung aus der Runde.

 

Politische Zwischentöne von Gunther Adler, Staatssekretär Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Mit dem anschließenden Referenten Gunther Adler (BMUB) erhielt die Diskussion der Journalistenrunde einen politischen Sprecher. Auch Adler verdeutlichte, wie wichtig das Wohngeld für die aktuelle Wohnungssituation ist. „Wir brauchen eine permanente Anpassung der Unterstützung an den Wohnungsmarkt und die wohngeldbeziehenden Personen. Nur auf diese Weise ist diese Art der Förderung wirklich wirksam“, erläuterte Adler. Eine „Wohnungsraumversorgung für alle“, betonte Adler als Ziel des BMUB. Des Weiteren forderte er einen Einklang der verschiedenen Bereiche Sozialbau, Klimaschutz und Wirtschaft, um gemeinsam ein einheitliches, wirkungsvolles Ziel zu erreichen. Adler fand in seiner Rede eine treffende Überleitung zum Schwerpunkt des DIT – der Digitalisierung. Denn auch die Ministerien seien sich der Wichtigkeit der Digitalisierung bewusst und unterstützen den Prozess: „Anhand von verschiedenen Pilotprojekten versuchen die Ministerien die Prozesse zu verstehen und ihre Wichtigkeit zu analysieren“, erklärte Adler. In einem weiteren Punkt erläuterte er die Digitalisierung mit dem Beispiel der „Smart City“: Die Stadtentwicklung sei stark durch diesen Aspekt geprägt und versuche die intelligente Stadt sauberer, attraktiver und Lebenswerter zu machen. „Natürlich ist dieser Prozess auch mit Problemen wie dem Datenschutz verbunden“, sagte Adler. Eine aktuelle Diskussionsplattform mit Experten, gefördert durch das BMUB solle Chancen und Risiken der Smart-City analysieren und einen Handlungsfaden herausfiltern.

 

Top-Speaker Christoph Keese und Hermann Scherer begeisterten die Zuhörer

Mit Spannung wurde der Vortrag von Christoph Keese erwarten. Der Autor lebte mehrere Jahre im Silicon Valley und veröffentlichte das gleichnamige Buch sowie den weiteren Titel „Silicon Germany“. Direkt zu Beginn seiner Rede animierte Kesse die Teilnehmer mit folgenden Worten: „In den kommenden Jahren werden Milliarden Euro in der Immobilienbranche durch Digitalisierung gemacht. Die nächste Phase der Digitalisierung können Nutzen und Wirkung für die Branche haben, die wir uns nicht ausmalen können. Die Immobilienbranche muss sich den Nutzen von Plattformen aneignen. Sie bringen Angebote und Nachfrage zusammen, wodurch das Leben unfassbar vereinfacht wird“, erläuterte Kesse.
 
Für einen amüsanten Abschluss des ersten Tages sorgte Top-Speaker Hermann Scherer. Der Motivator schaffte es mit viel Witz und Humor das Publikum zu unterhalten und zum Denken anzuregen. „Digitalisierung bringt ein wunderbares Chaos einher. Und das Chaos ist das Einzige, was uns weiterbringt“, erläuterte Scherer.
 

IVD stellt Digitalkompass vor

Die Vorstellung des Digitalkompasses des IVD war eine der von den meist verfolgten Präsentationen der DIT-Teilnehmer. Der Digitalexperte Klaus Saloch betonte zu Beginn seiner Rede, dass man von einer Digitalisierungsmanie sprechen könne. Eine harte Aussage, die wohl aber die Angst vieler Leute widerspiegelt. Mit dem Digitalkompass sollen die Mitglieder des IVD zukünftig an die Hand genommen werden. Das Programm schafft individuelle Lösungen für jedes Unternehmen. Es passt sich dabei ganz den Bedürfnissen an – egal ob Makler, Verwalter oder Sachverständiger.
 

Deutscher Immobilientag bot freie Workshops für alle Teilnehmer

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr waren die Workshops. Parallel zu den spannenden Vorträgen der Referenten konnten sich die Teilnehmer an beiden Tagen zu umfangreichen Thematiken weiterbilden. Erstmalig ermöglichte der IVD seinen Gästen dieses kostenfreie Angebot. Die Digitalisierung stand auch bei den Workshops ganz weit oben auf der Agenda. In sieben Parallelpanels konnten sich die Teilnehmer zu Verwalter-, Sachverständigen-, Online-Marketing- und PR-Themen weiterbilden. Das Angebot wurde zahlreich angenommen und die einzelnen Workshops waren rundum gut besucht. Durch aktive Mitarbeit und rege Diskussionsrunden wurden die Workshops interessant gestaltet und stießen durchweg auf positive Resonanz. Der IVD wollte und konnte hierdurch seine Mitglieder und Gäste aktiv unterstützen und bei aktuellen Thematiken aktiv zur Seite stehen.
 
Der Deutsche Immobilientag 2017 war in vielen Punkten ein voller Erfolg. Spannende Reden, wertvolle Workshops und die große Anzahl an Teilnehmern sprechen definitiv dafür. Der IVD bedankt sich herzlich bei allen Rednern und Teilnehmern für den zweitägigen Kongress und freut sich bereits heute auf den DIT im kommenden Jahr. 
 
 
 
DIT digital 2020

Entscheidung Erfolg

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Das Besichtigungsrecht:

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Ihre Fragen an Dr. Oliver Buss

 

Frage: Können Bilder einer Wohnung in der Anzeige veröffentlicht werden, die vor der Vermietung der Wohnung fotografiert wurden und der jetzige Mieter Fotos von der Wohnung verweigert?

Antwort: Ja. Das Recht des Mieters richtet sich an seiner persönlichen Wohnumgebung aus und nicht an dem Objekt an sich.

 

Wenn der Verkäufer mir die Mietverträge gibt und ich diese an den Kaufinteressenten weitergebe (vermietete Eigentumswohnung), muss der Mieter dann zustimmen?

Grundsätzlich ja. Die Mieternamen und deren sonst dort erwähnte personenbezogene Daten sollten aber geschwärzt werden, wenn nicht ausnahmsweise die Person des Mieters und ggf. dessen Kontaktdaten für die Vermarktung ausnahmsweise und gut begründbar bekannt zu geben sind.

 

Kann der Mieter Ersatztermine nennen? und wie zeitnah?

Termine sind in der Regel nur anzukündigen und nicht zu vereinbaren. Trotzdem ist es natürlich zweckmäßig, im Rahmen des Möglichen auf die Belange des Mieters Rücksicht zu nehmen und vorgeschlagene Ersatztermine zu akzeptieren. Streng betrachtet darf der Mieter den Termin aber nicht bestimmen – auch nicht als Ersatztermin.

 

 Wie ist es denn mit Besichtigung zu "CORONA-Zeiten" ?  Ich lasse momentan niemanden in mein Haus...

Dazu ist ersichtlich noch nichts gerichtlich entschieden. Ich meine, mit der nötigen Vorsicht und einem auf das Allernötigste eingedampften Teilnehmerkreist müsste eine Besichtigung verlangt werden können – mit Maske, ohne etwas zu berühren bzw. mit anschließender Desinfektion. Schwierig wird es, wenn der Mieter zur Risikogruppe gehört. Alternativ könnte der Mieter einen Vertreter entsenden oder müsste wohl mindestens eine virtuelle Besichtigung zulassen.

 

Braucht man die Einwilligung zum Bilder machen schriftlich?

Nein, eine solche wäre aber aus Beweisgründen dringend zu empfehlen.

 

Kann ein Besichtigungswunsch einer Wohnung abgelehnt werden, wenn der Interessent keine wirtschaftlich hinreichend Auskünfte vorab übermitteln kann oder will?

Bezieht sich die Frage auf den Blickwinkel des Mieters oder des Maklers? Ein Mieter kann eine Besichtigung mit Blick auf die Person des Interessenten nur verweigern, wenn in der Person des Interessenten ein wichtiger Grund liegt Die Vermögensverhältnisse des Interessenten sind in der Regel nicht geeignet, einen solchen Grund darzustellen. Ein Makler kann einem Interessenten seinerseits sicherlich eine Besichtigung verweigern, wenn seine Vermögensverhältnisse offensichtlich unzureichend sind.

 

Was ist, wenn der Mieter Namen des Besichtigenden im Vorfeld haben möchte?

Das wird man ihm zubilligen müssen. Ich meine, er kann sogar verlangen, dass sich die Interessenten ausweisen, um sicher sein zu können, dass es sich um die vorher angekündigten Personen handelt.

 

Ist es nicht clever, die Mieterzustimmung zu Foto- und Videoaufnahmen vor Auszug in den Mietvertrag aufzunehmen?

Yep. Es wäre allerdings damit zu rechnen, dass das dann eine Formularklausel im Mietvertrag ist, die den Mieter nicht unangemessen benachteiligen darf. Ich denke aber, das müsste zu machen sein, wenn man das mit der gebotenen Vorsicht und unter Wahrung auch der Interessen des Mieters formuliert. Auch clever wäre, Fotos vor der Vermietung zu machen, die auch im Zuge der späteren Weitervermietung noch verwendet werden können (s. Frage 1.).

 

DIT digital 2020

Suchmaschinenoptimierung – ein Pflichtprogramm?!

Verfügbare Downloads:

Ihre Fragen zum Vortrag von Karsten Stickel

 

Frage: Beispiel Videovisitenkarte: Was wirkt sich für Googleranking besser aus? Wenn der Kunde über die Website Inhalte und Videos aufruft oder direkt über youtube gekoppelt mit Google Business?

Antwort: Da die Website besser platziert sein soll, sind Nutzersignale am wirksamsten, die direkt auf der Website gesammelt werden. Trotzdem würde ich Videos immer bei YouTube hochladen und dann auf der Website einbinden. Neben gespartem Speicherplatz und besserer Ladezeit stellt YouTube sicher, dass das Video von nahezu allen Endgeräten problemlos geöffnet werden kann.

Tipp: YouTube-Videos können theoretisch auf jeder Website eingebunden werden. Wenn das nicht gewünscht ist, können Sie Vimeo nutzen. Dort besteht die Möglichkeit festzulegen, auf welchen Websites das Video eingebettet werden darf.

 

Wo und durch wen können wir unsere Homepage mal auf Inhat und Suchmaschinenoptimierung checken lassen? Was kostet das?

Google verdient sein Geld hauptsächlich durch Werbung, z.B. per Google Ads oder Google Shopping. Und zwar knapp 86 Prozent des Umsatzes. Die Werbung wird dann in den Suchergebnissen oder sogar auf anderen Websites angezeigt. Im ersten Schritt empfehle ich Ihnen unser kostenfreies SEO-Quick-Audit. Das können Sie unter https://de.onoffice.com/seo-quick-audit.xhtml anfordern. Bei Bedarf bieten wir auch eine umfassende kostenpflichtige SEO-Analyse an.

 

 ... dann ist es also schlecht eine Immobilie in mehreren Immobilienportal zu inserieren, weil Doppel-Content?

Grundsätzlich ist Duplicate Content ein Problem für die Suchmaschinenoptimierung. Ob und wie er sich bei den Immobilienangeboten auswirkt, hängt aber von der genauen Konstellation ab.

Fall A) Die Immobilien werden auf mehreren Portalen veröffentlicht, aber nicht auf Ihrer Website
Auf den Portalen ist Duplicate Content vorhanden. Da die Inhalte aber nicht auf Ihrer Website zu finden sind, entsteht für Ihre Seite kein Nachteil. Sie müssen also nichts beachten.

Fall B) Die Immobilien werden auf Ihrer Website und in Portalen veröffentlicht

Selbst wenn die Immobilie nur auf einem Portal veröffentlicht wird, liegt Duplicate Content vor, der Ihrer Website Probleme bereiten kann. Daher empfehle ich, die Immobilien auf der eigenen Seite per noindex für aus den Google-Suchergebnissen auszuschließen. Google behandelt die Sache dann so, als läge Fall A) vor. Ihre Website wird vom Duplicate Content also nicht belastet.

 

Wenn alle Anfragen kostenlos sind, womit verdient Google Geld?

Google verdient sein Geld hauptsächlich durch Werbung, z.B. per Google Ads oder Google Shopping. Und zwar knapp 86 Prozent des Umsatzes. Die Werbung wird dann in den Suchergebnissen oder sogar auf anderen Websites angezeigt.

 

Strukturierte Daten - Adresse, Tätigkeitsgebiet (Landkreis) im Quelltext ändern, wie/ wo? Danke!

Wie der Code aufgebaut sein muss und welche Möglichkeiten es gibt, erfahren Sie unter https://schema.org/LocalBusiness.

Die strukturierten Daten können auf verschiedene Weise eingebaut werden. Ich empfehle den Einbau per JSON-LD vor dem </body>-Tag am Ende der Seite.

 

Wie ist im Bereich Immobilien der (ca.) Anteil an Smartphone, Tablet und PC Nutzern?

Das lässt sich pauschal schwer beantworten. Dabei kommt es unter anderem auf das Kerngeschäft des Maklers an. Vermarktet er viele Investment- oder Gewerbeimmobilien kommen die Aufrufe häufig nur zu zehn bis 15 Prozent von mobilen Endgeräten. Im Bereich der Wohnimmobilien verhält es sich anders. Da stammen meist 30 bis 40 Prozent der Aufrufe von Smartphone und Tablet.

In vielen anderen Branchen liegen die mobilen Aufrufe in der Regel deutlich über 50 Prozent. Die Vermutung liegt nahe, dass viele Nutzer konzentrierter auf die Suche nach Immobilien gehen und die Bilder größer sehen wollen. Dafür eignet sich der PC einfach besser. Und wenn per Smartphone gesucht wird, dann häufig direkt in den Apps der Portale.

 

Bzgl des doppeltem Content: Würden Sie Empfehlen die eigene Homepage über einen großen Homepageanbieter, der in ganzen Bundegebiet tätig ist? Das sind ja alle vorbereitete Homepages mit vorbereiteten Texten. Somit ja immer der selbe Content....Sehen Sie das als Problem?

Gegen bundesweit tätige Anbieter gibt es generell nichts einzuwenden. Häufig profitieren die Kunden sogar von den gesammelten Erfahrungen, die in die weitere Entwicklung der Websites einfließen. Einzigartige Texte (unique Content) sind jedoch eine Grundvoraussetzung, wenn die Website bei Google erfolgreich zu finden sein soll.

Websites mit vorbereiteten Texten sind häufig günstiger, bei der Suchmaschinenoptimierung aber ein klarer Nachteil. Hier werden Sie vermutlich mit anderen Marketingmaßnahmen (z.B. Google Ads, Facebook Ads, etc.) für Seitenbesucher sorgen müssen. Da diese Werbemaßnahmen oftmals teuer sind, ist der Preisvorteil beim Kauf der Website schnell aufgebraucht. Google Ads und Co können dann zusätzliche Website-Besucher bringen. Sie sind aber nicht darauf angewiesen, dort Monat für Monat hohe Werbebudgets zu investieren.

 

Wenn Bilder auf die Seite gestellt werden - in welchem Format sollte dass geschehen - bevorzugt google ein Format?

Es kommt auf den Einsatzzweck der Bilder an. Für Logos ist bspw. das PNG-Format gut geeignet. Bilder sollten stattdessen im JPG-Format vorliegen, am besten komprimiert. Noch besser wäre bei Bildern das so genannte WebP-Format. Dabei ist die Dateigröße noch geringer, was zu einer besseren Ladezeit führt. Allerdings unterstützen noch nicht alle Internet-Browser das WebP-Format.

Gängig ist daher immer noch das JPG-Format für Bilder. Wichtig ist dabei neben der Komprimierung, dass die Bilder in der benötigten Größe hinterlegt sind. Oftmals wird ein Bild in hoher Auflösung hinterlegt (z.B. 2000 * 3000 Pixel), aber viel kleiner auf der Seite angezeigt (z.B. 400 * 600 Pixel). Wenn Sie das Bild stattdessen in der benötigten Auflösung hinterlegen, ist die Datei viel kleiner. Das wirkt sich unmittelbar auf die Ladezeit der Seite aus.

 

Wie oft sollten Inhalte der Homepage ausgetauscht werden damit das GoogleRanking verbessertet wird?

Google betrachtet jede Seite, ihre Branche und ihren Zweck individuell und berücksichtigt, was der Nutzer von ihr erwartet. Bei einem Immobilienmakler erwartet der Nutzer in erster Linie, dass die angebotenen Immobilien aktuell bzw. noch verfügbar sind. Die übrigen Inhalte sollten natürlich inhaltlich auf dem aktuellsten Stand sein, müssen aber nicht laufend verändert werden.

Falls Sie einen Blog oder einen News-Bereich verwenden, sollten Sie hier jedoch regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen. Sonst wirkt die Seite für den Nutzer schnell veraltet und „tot“. Wenn Sie nicht mindestens ein bis zwei ausführliche Beiträge im Monat (mindestens 400 bis 500 Wörter pro Artikel) gewährleisten können, würde ich auf einen Blog verzichten.

 

Welche Rolle spielt die Quantität und die Qualität von Bewertungen bei der Google-Suche? Hilft es bezüglich der Auffindbarkeit, wenn ich viele positive Bewertungen habe?

Auf das Ranking der Website haben Bewertungen zunächst keinen unmittelbaren Einfluss. Mittelbar allerdings schon. So verhelfen sie bspw. dem Profil bei Google My Business zu mehr Sichtbarkeit, was sich wiederum positiv auf die Website auswirkt. Generell sind Bewertungen sehr hilfreich dabei, Vertrauen bei den Nutzern zu wecken und Kunden zu gewinnen. Die Bewertungen sollten aber unbedingt echt sein. Gekaufte Bewertungen oder Gefälligkeits-Bewertungen fallen früher oder später auf. Dann können sie von Google sogar sanktioniert werden.

 

 

DIT digital 2020

Die Vorbereitung zur Geldwäscheprüfung und ihre Schwerpunkte: Auge in Auge mit den Behörden

Ihre Fragen zum Vortrag von Kristina de Vries

Frage: Warum gibt es keinen einheitlichen Fragebogen auf Bundesebene, welcher , z.B. erstellt von den Juristen des IVD, von uns Immobilienmaklern betreffend dem Geldwäschegesetz verwendet werden könnte und zwar bei jeder Immobilientransaktion egal ob Miete oder Kauf? Ich glaube, dass es nicht auf nur ein großes Geschäft ankommt, denn 10 mal ein kleines Geschäft bei verschiedenen Maklern gibt letztendlich auch eine in Summe große Transaktion. Wir sind ja schließlich keine ausgebildeten Kriminalkommissare. Wer schützt meine Mitarbeiter und unsere Familien, wenn durch eine entsprechende Meldung an die Behörden plötzlich Menschen mit dunklen Sonnenbrillen bei uns im Büro Einzug halten und uns gegebenenfalls bedrohen? Gibt es diesbezüglich über die Behörden Kurse, die meine Mitarbeiter und ich besuchen können?

Antwort: Das Geldwäschegesetz sieht in § 50 GwG für jeden Verpflichtetenkreis die zuständige Aufsichtsbehörde für die Durchführung des Gesetzes vor. Für Immobilienmakler gilt die Nr. 9 und die zuständige Aufsichtsbehörde bestimmt sich nach dem jeweiligen Recht. Das ist der Grund, warum es leider kein bundeseinheitliches Formular zur Erfüllung der Kundensorgfaltspflichten gibt. Es wäre aber wünschenswert. In der Regel unterscheiden sich die Formulare von Behörde zu Behörde nicht wirklich. Um sicher zu gehen, sollte man jedoch das der jeweils zuständigen Aufsichtsbehörde wählen. Diese Formulare können sowohl bei der Vermittlung von Kauf- als auch Miet-/Pachtverträgen verwendet werden. Die Sorgfaltspflichten sind grundsätzlich bei jeder einschlägigen Vermittlung zu erfüllen.

Weiter hinten regelt das Geldwäschegesetz den Schutz der Meldenden. Zum einen steht es den Betroffenen einer Meldung zunächst einmal ein Auskunftsrecht bei der FIU zu. Dies betrifft die Verdachtsmeldungen, deren Analyse bei der FIU noch läuft/andauert und noch nicht abgeschlossenen ist. Wurde die Verdachtsmeldung von einer Einzelperson abgegeben, macht die FIU deren personenbezogene Daten vor Auskunftserteilung an den Betroffenen unkenntlich. Bislang sind in Deutschland Sachverhalte, in denen es zu einer tatsächlichen, ernsthaften Gefährdung des Erstellers einer Verdachtsmeldung kam, bis heute – soweit ersichtlich – nicht bekannt geworden. Die EU-Mitgliedsstaaten haben nach den europäischen Richtlinienvorgaben dafür zu sorgen, dass einzelne Personen, einschließlich Angestellt und Vertreter des Verpflichteten vor Bedrohungen und Anfeindungen geschützt werden.

Leider war ich bei dem Vortrag des Geldwäschegesetzes gerade bei der Fragestellung, ob die Identifizierungspflicht bei Miete/Pacht bei € 10.000,-- netto liegt Offline.
Wie verhält sich diese Grenze?

Maßgeblich ist der Betrag der Nettokaltmiete oder Nettokaltpacht. Entsprechend muss die Schwelle von mindestens EUR 10.000 bereits hierdurch erreicht werden.

 

Ist die Registrierung Pflicht bei goaml wenn noch kein Verdachtsfall besteht?

Alle Verpflichteten haben sich unabhängig von der Abgabe einer Verdachtsmeldung bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen elektronisch zu registrieren. Diese Registrierungspflicht soll aber erst mit Inbetriebnahme des geplanten neuen Informationsverbundes der FIU, spätestens jedoch ab dem 1. Januar 2024 gelten. Das Bundesministerium der Finanzen gibt den Tag der Inbetriebnahme des neuen Informationsverbundes der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen im Bundesgesetzblatt bekannt. Unabhängig davon ist eine frühzeitige Registrierung bei der FIU in jedem Fall empfehlenswert.

 

Veröffentlichung bei festgestelltem Verstoß gegen die Geldwäscherpävention auf der Webseite - auf wessen Webseite? Der des Unternehmens?

Das Geldwäschegesetz sieht vor, dass bestandskräftige Maßnahmen und unanfechtbare Bußgeldentscheidungen von den zuständigen Aufsichts- und Verwaltungsbehörden auf einer ihrer Internetseite oder alternativ auf einer gemeinsamen Internetseite bekannt zu machen sind. Die Bekanntmachung muss fünf Jahre veröffentlicht bleiben. Auf der Internetseite des Unternehmens muss nichts veröffentlicht werden.

 

Muss die Geschäftsbeziehung (z. Bsp. der Immobilienverkauf) bei Verdacht sofort abgebrochen bzw. nicht durchgeführt werden? Auch zum eigenen wirtschaftlichen Schaden?

Es ist nicht grundlegend so, dass die Transaktion oder Geschäftsbeziehung abgebrochen werden muss. Das Geldwäschegesetz sieht vor, dass nach Abgabe einer Verdachtsmeldung die entsprechende Transaktion nicht durchgeführt werden darf, wenn

  1. Ihnen gegenüber die FIU der Durchführung zugestimmt hat oder
  2. der dritte Werktag nach dem Tag der Meldung verstrichen ist, ohne dass die Durchführung bspw. durch die FIU untersagt wurde

Sie können die Transaktion also grundsätzlich durchführen. Sollten aber wirklich offensichtliche Anhaltspunkte für Geldwäscheaktivitäten vorliegen, so können Sie natürlich auch aus eigenem wirtschaftlichen Interesse zwecks Schadensvermeidung die Transaktion/Geschäftsbeziehung abbrechen und gleichzeitig eine Meldung an die FIU abgeben.

 

Wie verfahre ich, wenn Käufer nicht im Transparenzregister gemeldet ist? Reicht da Handelsregister?

Um den wirtschaftlich Berechtigten zu bestimmen können sollte grundsätzlich auf das Transparenzregister zurückgegriffen werden. Allerdings darf man sich auch nicht allein auf die dortigen Angaben verlassen. Den Handelsregisterauszug würde ich in jedem Fall einsehen. Zusätzlich würde ich den Kunden auch nach wirtschaftlich Berechtigten fragen und dies entsprechend vermerken. Einem wirtschaftlich Berechtigten kann diese Eigenschaft aufgrund der Kapitalanteile zugesprochen werden – das ist korrekt. Allerdings sieht das Geldwäschegesetz auch andere Möglichkeiten vor, wann eine natürliche Person ein wirtschaftlich Berechtigter ist. So z. B., wenn derjenige auf vergleichbare Weise Kontrolle ausübt. Dies lässt sich einem Handelsregisterauszug in der Regel nicht entnehmen. Schauen Sie sich mal den Dokumentationsbogen zur Identifizierung von juristischen Personen Ihrer zuständigen Aufsichtsbehörde an, Abschnitt „Feststellung und Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten".

 

Wie komme ich an das Transparenzregister ran?

Sie erreichen das Transparenzregister über diesen Link: https://www.transparenzregister.de/treg/de/start;jsessionid=224087CF8E64BCF303A59372132F028B.app21?0. Um Einsicht nehmen zu können, müssen Sie sich dort in einem ersten Schritt registrieren.

 

Wie dokumentiere ich: online oder in Papierform?

Das Gesetz macht hierzu keine Angaben. Es steht Ihnen frei, die notwendigen Daten online/elektronisch oder in Papierform zu dokumentieren. Wichtig ist allein, dass sie vollständig sind und die datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.

 

Welche Länder sind Hochrisikoländer?

Die Liste der als Hochrisikoländer einzustufenden Staaten wird regelmäßig von der EU Kommission geprüft und ggfls. überarbeitet. Die aktuelle Liste finden Sie hier: https://ec.europa.eu/germany/news/geldwaesche20190213_de.

 

Mir ist immer noch nicht klar, ob man jeden Vertragspartner prüfen muss oder nur Verdächtige.
Identifizierung natürlich selbstverständlich

Identifizieren müssen Sie grundsätzlich beide Vertragspartner. Es sei denn, der andere Vertragspartner wird ebenfalls von einem Makler betreut. Mir ist nicht ganz klar, was Sie unter „prüfen“ verstehen. Was Sie in jedem Fall tun müssen, ist die allgemeinen Sorgfaltspflichten zu erfüllen – unabhängig davon, ob der- oder diejenige „verdächtig“ ist. Die Identifizierung ist eine davon. Zusätzlich müssen Sie u. a. klären, wer der wirtschaftlich Berechtigte ist und ob er/sie eine politisch exponierte Person ist.

 

Ich habe eine Geschäftsbeziehung zu einer privaten vermögensverwaltung , wo die GbR in eine GmbH & Co KG umgewandelt wurde - ich möchte nicht den gesamten Vertrag anfordern, da diese Geschäftsbeziehung vertrauensvoll seit mehr als 20 Jahren besteht. Reicht hier eine Bescheinigung des Steuerberaters - diese Firma ist äußerst seriös.

Hier wäre in einem ersten Schritt zu klären, ob Sie für diese Gesellschaft entweder Immobilienkaufverträge oder Miet-/Pachtvertrag mit einer monatlichen Miete/Pacht von mindesten EUR 10.000 vermitteln. Ist dies der Fall, so sind Sie verpflichtet, die allgemeinen Sorgfaltspflichten zu erfüllen. Die Anforderung des Gesellschaftsvertrages ist eingangs nicht indiziert. Das Gesetz zeigt Ihnen auf, was Sie prüfen und welche Unterlagen Sie vorliegen haben müssen. Eine Bescheinigung des Steuerberaters ist ein Indiz für die Seriosität des Unternehmen, ersetzt aber leider nicht die Erfüllung der Kundensorgfaltspflichten.

 

Im letzten IVD Schreiben für 2020 stand daß Nachweismakler nicht verplfichtet sind nach GWG, wieso und wann trifft das zu?

Dieser Auffassung schließe ich mich an. Das Geldwäschegesetz definiert Immobilienmakler in seinem Sinne wie folgt: „Immobilienmakler im Sinne dieses Gesetzes ist, wer gewerblich den Abschluss von Kauf-, Pacht- oder Mietverträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume vermittelt“. Es legt also den klaren Fokus auf solche Makler, die einer vermittelnden Tätigkeit nachgehen. Erwächst der Provisionsanspruch allein aus dem Nachweis zur Möglichkeit eines Vertragsabschlusses und die Verhandlungen über die Konditionen des Vertrags sind dabei alleine Sache der eigentlichen Vertragsparteien, erwachsen aus solchen Transaktionen nur eingeschränkte Pflichten aus dem Geldwäschegesetz.   

 

Ist im Falle einer Schenkung an die Krebshilfe der Nachlassverwalter (Rechtsanwalt), der die komplette Transaktion über als Ansprechpartner und Auftraggeber fungiert, der wirtschaftlich Berechtigte?

Leider kann ich Ihnen diese ohne die gesamten Umstände des Falls zu kennen, nicht pauschal beantworten. Das müsste ich mir genauer ansehen. Inwiefern sind Sie hier als Verpflichteter involviert? Oder handelt es sich um eine grundsätzliche Frage? Wenn Sie hier Unterstützung benötigen, so lassen Sie es mich gerne wissen.

 

Darf/muss ich das Ausweisdokument (PA/Reisepass) fotokopieren/erfassen oder nur die Daten des Dokumentes zur Identifizierung?

Sie müssen beides erfüllen. Die Identifizierung eines Kunden besteht aus der Erhebung und der Überprüfung der Daten. Letztere kann bei natürlichen Personen anhand eines Personalausweises erfolgen. Sie müssen prüfen, ob die die erhobenen Daten korrekt sind und die Person, die vor Ihnen steht, auch die laut Ausweisdokument ist. Zusätzlich müssen Sie das Ganze dokumentieren. Dies geschieht u. a. durch eine Kopie oder Scan des Ausweisdokuments. Die Unterlagen sind fünf Jahre aufzubewahren und danach zu vernichten. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Unter Umständen kann diese Frist länger als fünf Jahre andauern.

 

Wer ist wirtschaftlich Berechtigter bei einer Stiftung?

Dies lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Hierzu ist eine Einzelfallbetrachtung notwendig und ausreichende Informationen einzuholen. Es gibt verschiedene Szenarien, wie in meinem Vortrag erläutert, wann eine natürliche Person als wirtschaftlich Berechtigter qualifiziert. Das müsste ich mir genauer ansehen. Wenn Sie hier Unterstützung benötigen, so lassen Sie es mich gerne wissen.

 

Gilt bei räumlicher Entfernung die Identität Ausweis anstatt z.B. über "Video" auch eine beglaubigte Ausweiskopie z.B. über ein Notariat , Bürgeramt?

Das Geldwäschegesetz regelt gesondert, welche Verfahren zur Identitätsprüfung erlaubt sind. Zum einen die klassische Vor-Ort-Prüfung und zum anderen sonstige Verfahren, die dasselbe Sicherheitsniveau wie eine Vor-Ort-Prüfung aufweisen. Das Gesetz gibt uns hier ein paar Möglichkeiten wie so eine „Fernidentifizierung“ erfolgen kann. Bspw. durch eine wie von Ihnen erwähnte Videoidentifizierung, anhand eines elektronischen Identitätsnachweises oder mittels einer qualifizierten elektronischen Signatur. Weitere sonstige geeignete Verfahren können ausschließlich durch Rechtsverordnung des Bundesinnenministeriums festlegen. Eine entsprechende Verordnung ist bis dato nicht ergangen.

Allerdings habe ich schon des Öfteren gelesen, dass bestimmte Aufsichtsbehörden (nicht solche für Immobilienmakler) eine beglaubigte Kopie zur Überprüfung der Identität zulassen. Im Zweifel würde ich mich hier kurz mit Ihrer zuständigen Aufsichtsbehörde abstimmen – dann sind Sie auf der sicheren Seite.

 

Bis 2024 muss man sich registrieren lassen, so meine Info von der Senatsverwaltung ?!

Alle Verpflichteten haben sich unabhängig von der Abgabe einer Verdachtsmeldung bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen elektronisch zu registrieren. Diese Registrierungspflicht soll aber erst mit Inbetriebnahme des geplanten neuen Informationsverbundes der FIU, spätestens jedoch ab dem 1. Januar 2024 gelten. Das Bundesministerium der Finanzen gibt den Tag der Inbetriebnahme des neuen Informationsverbundes der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen im Bundesgesetzblatt bekannt. Unabhängig davon ist eine frühzeitige Registrierung bei der FIU in jedem Fall empfehlenswert.

 

Welche Unterlagen muss man sich zur Identifizierung einer GbR vorlegen lassen? Im HR ist diese id.R. ja nicht eingetragen?

Bei einer GbR sollten Sie den Gesellschaftsvertrag als auch die Gesellschafterliste einholen, um diese ordnungsgemäß identifizieren zu können.

 

Gibt es einen Frist für die Anmeldung bei der GOaL/Fiu z.B. bis 31.12.2020 oder muss die Anmeldung sofort erfolgen?

Alle Verpflichteten haben sich unabhängig von der Abgabe einer Verdachtsmeldung bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen elektronisch zu registrieren. Diese Registrierungspflicht soll aber erst mit Inbetriebnahme des geplanten neuen Informationsverbundes der FIU, spätestens jedoch ab dem 1. Januar 2024 gelten. Das Bundesministerium der Finanzen gibt den Tag der Inbetriebnahme des neuen Informationsverbundes der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen im Bundesgesetzblatt bekannt. Unabhängig davon ist eine frühzeitige Registrierung bei der FIU in jedem Fall empfehlenswert.

 

DIT digital 2020

Zeitenwende Provisionsteilung

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Ihre Fragen zum Vortrag von Dirk Wohltorf und Dr. Christian Osthus

 

Was ist mit unbebauten Grundstücken? Gelten die Regelungen da auch?

Nein. Die Begründung, warum keine Baugrundstücke erfasst sind, ist recht einfach. Eigentlich wollte man Käufer von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen "entlasten", die das Objekt selbst nutzen wollen. Da man aber zum Zeitpunkt des Maklervertrages aber nicht weiß, ob das Objekt tatsächlich auch selbst genutzt wird oder ob das Baugrundstück auch mit einem Einfamilienhaus bebaut wird, hat man den Anwendungsbereich so gefasst wie er ist. Es spielt damit auch keine Rolle, ob das Objekt bereits vermietet ist oder nicht, da auch insoweit eine Prognose erforderlich wäre.

 

Gelten die Neuregelungen auch für noch nicht realisierte Projekte im Bauträgervertrieb?

Ja, das ist anzunehmen, wenn Grundstückskaufvertrag und Bauvertrag nicht voneinander getrennt werden können. Der Wortlaut des Gesetzes spricht von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern (jeweils Singular) spricht. Ob diese bereits errichtet sind oder nicht, dürfte keine Rolle spielen, wenn klar ist, dass ein entsprechendes Objekt errichtet werden soll. Übrigens: Aus demselben Grund sind auch Einfamilienhäuser auf einem Erbbaugrundstück erfasst.

 

Sind künftig Mehrerlösvereinbarungen möglich?

Ja, allerdings nur in den Variante B oder C, also im Fall der einseitigen Interessenvertretung für den Verkäufer. Bei einer Doppeltätigkeit (Variante A) führt die Mehrerlösvereinbarung zu einer Interessenkollision. Der Makler kann sich nicht verpflichten, einen hohen Preis für den Verkäufer zu erzielen und gleichzeitig einen guten Preis für den Käufer zu verhandeln.

 

Wie setzt man das neue Textformerfordernis um?

Maklerverträge, welche den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Kaufvertrags über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus oder die Vermittlung eines solchen Vertrags zum Gegenstand haben, bedürfen der Textform. Dies soll unabhängig von der Frage gelten, wer den Makler bezahlt.

Im Verhältnis zum Eigentümer ist der Vertragsschluss in der Regel unproblematisch nachweisbar, da hierzu oftmals ein Formular für einen Alleinauftrag verwendet wird. Der Makler unterbreitet durch die Vorlage eines Vertragsformulars (Alleinauftrag) das notwendige Angebot, das der Verkäufer durch Unterschrift oder Bestätigung per Mail annimmt. In beiden Fällen ist das erforderliche Textformerfordernis erfüllt. Soweit es den Käufer betrifft, sollte künftig ebenfalls der Makler das Angebot unterbreiten. Hierzu genügt es, wenn er dem Interessenten die Vertragsbestandteile (Maklervertrag, Provisionsverlangen inkl. Provisionshöhe) zusammengefasst per Mail zusendet. Der Käufer sollte gebeten werden, den Vertragsinhalt (Annahme) und ggfls. den Erhalt der Widerrufsbelehrung zu bestätigen.    

 

Im Fall der Doppeltätigkeit und paritätischen Doppelprovision (Variante A) muss zwar kein Zahlungsnachweis erbracht werden, um die Fälligkeit des Provisionsanspruches auszulösen. Wie kann man hier Transparenz herstellen, um Misstrauen des Käufers zu begegnen?

Bei der Variante A empfiehlt sich die Aufnahme einer deklaratorischen Maklerklausel im Notarvertrag. Diese gibt dem Makler zwar keinen eigenen Anspruch, sorgt aber für Transparenz, in dem sie den Inhalt der Verträge mit beiden wiedergibt. Diese könnte wie folgt formuliert werden:

  • ... Maklerprovision - Dieser Vertrag ist zustande gekommen durch Nachweis des Maklers  XY, der vom Verkäufer und  Käufer jeweils beauftragt wurde. Der Käufer hat das Exposé nebst Verbraucherinformationen erhalten. Die vereinbarte und vom Verkäufer und Käufer an den Makler zu zahlende Provision beträgt jeweils ... % des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer und ist fällig mit wirksamem Abschluss des Kaufvertrags.
DIT digital 2020

Provision vom Eigentümer?

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Fragen an Jan Kricheldorf

Frage: Guten Tag! Sehr spannend. Wo finde ich das IVD Content Magazin auf der IVD Nord Seite? Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Antwort : Sie können das IVD Contentpaket direkt bei Wordliner bestellen. Am besten wenden Sie sich direkt an meinen Kollegen Adrian Darr unter adrian.darr@wordliner.com Er kann Ihnen auch Beispiele zeigen und alle Fragen beantworten. Sie erreichen Ihn unter 030-809520886

 

Wie sinnvoll halten Sie videos auf YouTube?

Es kommt darauf an. Wenn Sie eine YouTube-Kampagne anlegen, die im Vergleich zu Google Ads deutlich günstiger kommt, ist es richtig, die Videos auch in YouTube zu verwenden. Die Videos werden dann als so genannte Pre-Rolling-Ads in Ihrem Umfeld ausgestrahlt, vergleichbar wie lokale Kinowerbung. Möchten Sie aber Videos in der Webseite verwenden, empfehlen wir Vimeo oder andere Player zu nutzen, da YouTube nach dem Film immer Vorschläge anzeigt. Diese richten sich nach dem Nutzungsverhalten der User. Hat der User also gerade etwas über Möhrenzucht gesehen, erscheinen hinten Möhrenvideo. Hat er sich mit Immobilienthemen auseinandergesetzt, erscheinen hinten dann auch Konkurrenten. Bei Vimeo kann das blockiert werden.

 

Wie erhält man den Flyer, den Sie soeben beschrieben hatten. Wir finden diese Idee sehr interessant. (1 von 12,...etc.) Vielen Dank vorab Freundliche Grüße Carina Da Silva Policarpo

Sie können das IVD Contentpaket direkt bei Wordliner bestellen. Am besten wenden Sie sich direkt an meinen Kollegen Adrian Darr unter adrian.darr@wordliner.com

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DIT digital 2020

Rückblick 2020: Johann Ulferts

DIT digital 2020

Mietrecht 2020: Wohnfläche und Corona-Krise

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Ihre Fragen zum Vortrag von Ricarda Breiholdt

Frage: In einem Mehrfamilienhaus wird nachträglich ein Fahrstuhl eingebaut. Ist es rechtens, dass die Paterrebewohner die gleiche Mietererhöhungskosten tragen müssen, nutzen sie doch den Fahrstuhl bedeutend weniger, wenn überhaupt, als die darüberliegenden Wohnparteien. Der jeweilige Paterrebewohner subventioniert doch dann die Wohnungen in den oberen Wohnung.

Antwort: Der BGH hat mit Urteil vom 20. September 2006 – VIII ZR 103/06 – entschieden, dass die Aufzugskosten auch auf die Bewohner von Erdgeschosswohnungen umgelegt werden dürfen, und zwar im Hinblick auf die Betriebskosten. Die Betriebskosten eines Fahrstuhls gehören gemäß § 2 Ziffer 7 BetrKV zu den umlagefähigen Nebenkosten.  Muss der Mieter mietvertraglich Betriebskosten zahlen, wird er sich auch am Modernisierungsaufwand beteiligen müssen.

 

Gilt die unverbindliche Wohnflächenangabe im Verkaufsexposé auch als Haftungsausschluß?

Maßgeblich sind zunächst stets die Vereinbarungen im Mietvertrag. Ist im Mietvertrag keine Flächenangabe enthalten, begründet eine unverbindliche Angabe im Vermietungs-Exposé keine Beschaffenheitsvereinbarung. Achtung: Anders sieht dies der BGH im Verkaufsfall! Dort greift im Zweifel § 434 BGB: Danach zählen zu den Eigenschaften, die der Käufer eines Grundstücks nach den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers oder seines Gehilfen – damit auch des Maklers - erwarten darf auch Angaben in einem Exposé, wobei es keinen Unterschied macht, ob es sich um ein von dem Verkäufer selbst erstelltes Exposé oder um ein Maklerexposé handelt.

 

Wie sieht es aus, wenn man im Mietvertrag folgende Regelung trifft: Die Wohnfläche ist keine zugesicherte Eigenschaft, diese dient nur als Verteilungsschlüssel.

Hiermit machen Sie deutlich, dass Sie gerade keine Beschaffenheitsvereinbarung über die Wohnfläche treffen. Eine derartige Regelung würde als wirksamer Haftungsausschluss greifen.

 

Wohnfläche bei Verkauf eines EFH; im UG liegt die Raumhöhe bei 2,05 m. Zählt diese Fläche mit zur Wohnflächenberechnung?

Für eine Berechnung nach der Wohnflächenverordnung ab 2004 gilt: Bei einer Raumhöhe ab zwei Metern wird die Fläche zu 100% angerechnet. Kellerräume zählen hingegen nicht zur Wohnfläche. Maßgebend ist, dass die Fläche im UG bauordnungsrechtlich als Wohnraum zugelassen ist.

 

 Was ist, wenn denn keine Wohnflächenangaben im Mietvertrag stehen?

Enthält der Mietvertrag keine Wohnflächenangabe, gilt für Mieterhöhungen, Betriebskosten-Abrechnungen etc. die tatsächliche Fläche, die je nach Abschluss des Mietvertrags entweder nach der II. BV (MV-Abschluss bis zum 31.12.2003) bzw. der WFlVO (MV-Abschluss nach dem 1.1.2004) im Streitfall sachverständig zu ermitteln ist.

 

Können Sie evtl. eine wirksame Haftungsausschlußklausel bzgl. der Mietfläche zur Verfügung stellen?

Folgende Klausel hat der BGH in seiner Entscheidung vom 10.11.2010, Az. VIII ZR 306/09, als wirksamen Haftungsausschluss festgestellt:

Diese Angabe dient wegen möglicher Messfehler nicht zur Festlegung des Mietgegenstandes. Der räumliche Umfang der gemieteten Sache ergibt sich vielmehr aus der Anzahl der vermieteten Räume.“

 

Muss die Wohnfläche überhaupt im Mietvertrag angegeben werden?

Nein, wird sie nicht angegeben, gilt die tatsächliche Fläche, s.o.

 

Wie verhält es sich mit dem Kündigunsschutz wegen Eigenbedarf nach Erwerb einer Wohnung in der Coronazeit?

Die Kündigungssperre nach dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie erfasst nur die Fälle von Kündigungen aufgrund Zahlungsverzugs. Andere Kündigungen, so auch Eigenbedarfskündigungen bleiben hiervon unberührt.

 

In den Haus- und Grund-Mietverträgen werden keine Wohnflächen genannt. Folglich kann es keine Probleme mit einem zu 50% angerechnete Balkonfläche geben. Richtig oder falsch?

Die Mietverträge von Haus und Grund variieren je nach Bundesland. Wenn keine Wohnflächenangabe gemacht wird, ist im Streitfall die tatsächliche Fläche zu ermitteln, s.o.
Wie bereits ausgeführt, erfolgt die Anrechnung der Balkonfläche für MV-Abschlüsse ab 2004 nach der Wohnflächenverordnung, somit in der Regel zu 25 %. Ist der Vertragsabschluss vor dem 1.1.2004 erfolgt, kann nach der II. BV eine Anrechnung bis zur Hälfte der Balkonfläche erfolgen, dies je nach Größe, Lage, Ausrichtung, Nutzbarkeit etc.

 

Wie verhält es sich bei der Anrechnung von "Hobbyräumen"?

Kellerräume dürfen laut WoFlV nicht zur Wohnfläche dazugezählt werden. Zu Hobbyräumen wird jedoch keine explizite Aussagen getroffen.

Der BGH - VIII ZR 231/06 – hat entschieden, dass ein beheizbarer Hobbyraum, der innerhalb der Wohnung liege, wie ein Wohnraum ausgestattet sei und als Wohnraum genutzt werde, normalem Wohnraum gleichstehe und deshalb zu 100 % auf die Wohnfläche anzurechnen sei und nicht nur zur Hälfte wie beispielsweise unbeheizbare Wintergärten.

 

Bei einer Dachterrassenfläche von 80 m² ist dann - da die Fläche über 50 m² liegt - eine Wohnflächenanrechnung von nur 1/4 der Fläche erlaubt ? Danke übrigens für diesen tollen Fachvortrag!

Auch hier kommt es maßgebend auf die Vereinbarungen im Mietvertrag an. Falls keine Vereinbarung zur Berechnung getroffen ist, entscheidet in der Regel das Datum des Mietvertrags-Abschlusses, s.o.

Eine Abweichung von der Regel-Anordnung der WoFlVO kann der Vermieter nur durch eine besondere Lage oder Ausstattung begründen, nach der sich der Balkon von herkömmlichen Balkonen erheblich unterscheidet. Deshalb empfiehlt es sich, stets bei MV-Abschluss bereits eine klare Vereinbarung zur Anrechnung der Balkon- bzw. Dachterrassenfläche vorzunehmen.

 

Wir haben in unseren Mietverträgen keine Fläche aufgeführt. Gibt es eine gesetzliche Pflicht oder Urteile, aus welchen hervorgeht, dass man die Wohnfläche angegeben werden?

Nein, die Mietfläche muss nicht im Mietvertrag angegeben werden.

 

Wenn eine Wohnung Bj. 1960 im Jahr 2020 neu vermietet wird und man die Wohnfläche aus der Teilungserklärung im Mietvertrag angibt? Wie ist die Wohnfläche dann anzugeben? Denn die Berechnung ist damals ja noch zu Hälfte erfolgt?

Für Vertragsschlüsse ab 2004 gilt die Wohnflächenverordnung, nach der Balkon- und Terrassenflächen in der Regel mit 25 % anzusetzen sind. Treffen Sie jedoch im Mietvertrag eine Vereinbarung, wonach Balkon- oder Loggiaflächen zu ½ angerechnet werden, gilt die Vereinbarung.

 

Ab 2004 muss bei Mietwohnungen die WoFlV angewandt werden. Gilt dies auch beim Verkauf von Wohnungseigentum?

Nein. Auch bei MV-Abschluss können die Vertragsparteien ein anderes Regelwerk (z.B. II. BV) vereinbaren.

 

Dann könnte ich theoretisch Balkone und Terrassen etc. nicht im Wohnraummietvertrag sondern per separatem Vertrag vermieten. Z.B. Zu einem Festpreis, wie eine Garage? Dann umgeht man dem ganzen Debakel doch im voraus?

Flächen, wie Balkone und/oder Terrassen etc. gehören – anders als Garagen oder Kellerräume – nach den jeweiligen Regelwerken zur Wohnfläche und sind Bestandteil der vermieteten Einheit. Für sie gelten lediglich andere Vorgaben hinsichtlich der jeweiligen Anrechnung, die man bei MV-Abschluss kennen und beachten sollte.

 

Was ist, wenn im MV gar keine Flächenangabe erfolgt?

Enthält der Mietvertrag keine Wohnflächenangaben, gilt im Streitfall die tatsächliche Fläche, s.o.

 

MUSS man die Wohnfläche im Mietvertrag aufführen oder kann man diese Angabe komplett weglassen?

Nein, die Mietfläche muss nicht im Mietvertrag angegeben werden. Es fehlt dann an einer entsprechenden Beschaffenheitsvereinbarung, s.o.

 

Kann auch die wohnwertabhängige Flächenberechnung nach Sprengnetter für die Wohnflächenberechnung verwendet werden?

Nach dem Anwendungsbereich der Richtlinie ist diese nur zur Ermittlung des Mietwerts einer Wohnung anzuwenden, wenn die Wohnfläche nicht nach dem Wohnraumförderungsgesetz zu ermitteln ist. Nach § 2 gilt folgendes:

„Die Wohnfläche einer Wohnung ist nach den Vorschriften der Wohnflächenverordnung zu berechnen. Sie ist die Summe aller nach den Vorschriften der Wohnflächenverordnung zur Wohnung gehörenden anrechenbaren Grundflächen.“

 

Wie ist die Kappungsgrenze (bei uns 20 %) bei einer vereinbarten Warmmiete bzw. einem Mietverhältnis, in welchem ALLE Nebenkosten in der Miete enthalten sind anzuwenden? Beispiel: Miete inkl. sämtlicher NK = 500 € ; es erfolgt keine jährliche Abrechnung der Nebenkosten..... 

Der BGH hat mit Urteil vom 19.11.2003 (VIII ZR 160/03) entschieden, dass bei einer sogenannten „(Teil-)Inklusivmiete“ die Kappungsgrenze von der Gesamtmiete zu berechnen ist.

 

Zählt für den Balkon 1/4 oder ½

Nach der Wohnflächenverordnung, die seit dem 1.1.2004 gilt, sind Balkonflächen „in der Regel“ mit ¼ anzusetzen, höchstens mit ½. Eine Anrechnung von bis zu 50 % kann beispielsweise durch eine besondere Lage oder Ausstattung gerechtfertigt sein, nach der sich der Balkon von herkömmlichen Balkonen erheblich unterscheidet. Um gar nicht erst in Streit mit dem Mieter um die Anrechnung zu geraten, empfiehlt es sich, bei gut nutzbaren Balkonen im MV eine Vereinbarung dahingehend aufzunehmen, dass die Balkonfläche „zu 50%“ angerechnet wird.

 

In den Bauunterlagen / Teilungserklärung wurden Balkone mit 50% zur Wohnfläche angerechnet , kann man dann in den Mietvertragen auch 50 % anrechnen?

Ja, dies muss im MV nur ausdrücklich vereinbart werden

 

Wenn die Wohnfläche nach oben nach Berechnung abweicht, ist der Mieter verpflichtet die Kaution zu erhöhen, was sagt der BGH?

Eine interessante Frage! Der BGH hat diesen Fall bislang nicht zu entscheiden gehabt.

 

Sind Sie auch dafür, m² Angaben in Miet- oder Kaufverträgen nicht aufzuführen. Bitte um kurze Begründung

Dies hängt davon ab, ob Ihnen das Flächenmaß bekannt ist. Haben Sie beispielsweise bei einem Neubau (also ab 2004) das Aufmaß der Berechnung nach der WoFlV vorliegen, wissen Sie um die Berechnung und können – anders, als das Aufmaß Ihnen vorgibt – die Balkon-/Terrassenflächen mit ½ vereinbaren.

Liegen Ihnen hingegen keine genauen Daten zur Berechnung der Wohnfläche vor oder sind diese veraltet, empfiehlt sich (jedenfalls) ein Haftungsausschluss, um Rückforderungsrechte bzw. Minderungen des Mieters bei Abweichungen von mehr als 10% zu vermeiden.

 

In wieweit darf ein Makler überhaupt eine verbindliche rechtliche Auskunft geben? Rechtsauskünfte sind dem Makler ja nicht gestattet.
Ich sage zwar immer dies ist keine Rechtsauskunft aber nur mündlich.
Was darf der Makler und was nicht?

Grundsätzlich gilt, dass der Makler nicht für die Richtigkeit von Auskünften haftet, die er erkennbar von Dritten eingeholt hat, sondern lediglich für die Richtigkeit der Weitergabe (BGH, 18.1.2007, III ZR 146/06).

Vorsicht: Etwas anderes kann jedoch dann gelten, wenn der Makler Zusicherungen (auch durch seine Werbung) gemacht hat. Dann können u.U. Erkundigungs- und Nachprüfungspflichten bestehen.

 

Können gewerbliche Mieter fristlos kündigen, wenn Sie nicht vorab auf die Senkung der Umsatzsteuer hingewiesen wurden? Vielen Dank,

Nein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sparprimus GmbH ist einer der bundesweit führenden Partner für Betriebskostenoptimierung für Haus- und Immobilienverwaltungen. Liberalisierung des Energiemarktes, erneuerbare Energieanlagen sowie Digitalisierung im Immobilien- und Energiesektor sind Themen, mit welchen wir uns täglich beschäftigen.

Ob Erdgas, Strom, Heizöl, Fernwärme oder Messstellenbetrieb – durch unabhängige Analyse und intelligente Einkaufsstrategie realisieren wir signifikantes Potential für Sie und Ihre Kunden.

Mit Lösungen wie automatisierte Heizkostenabrechnung, Smart Meter Rollout, Lieferstellenverwaltung und Leerstandsmanagement gestalten wir die zukünftige Arbeitsweise unserer Kunden proaktiv mit.

Anlagencontracting, eMobility, Tanküberwachungssensoren, Trinkwasseranalyse und Energieausweise runden unsere Dienstleistungspalette für den Immobilienverwalter ab.

Seit unserer Unternehmensgründung in 2007 sind wir spezialisiert auf den Energiemarkt. Das gemeinsame Ziel ist langfristige Prozess- und Kostenoptimierung für unsere Kunden sowie ein erstklassiger Service durch hochqualifiziertes Personal, schlanke Prozesse und Digitalisierung.

Kontakt

Bojan Petrovic
+49 2191 5925131
Bojan.Petrovic@mail.sparprimus.de

Sparprimus GmbH, Salemstraße 17 A, 42853 Remscheid

www.sparprimus.de

 

 

 

 

DIT digital 2020

Teilnahmebedingungen und Datenschutz

1. Allgemeines

Diese Bedingungen gelten für die Teilnahme an Veranstaltungen der IVD Service GmbH. Diese werden für den Immobilienverband IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V. durchgeführt. Mit der Anmeldung erkennt der Teilnehmer die Bedingungen an. Sofern der Teilnehmer neben seiner Person auch andere Personen anmeldet, gelten diese auch für die mitangemeldeten Personen. 

2. Aufnahmen

Zu Zwecken der Information und zur Öffentlichkeitsarbeit wird der DIT digital, der über das Videoportal VIMEO übertragen wird, aufgezeichnet. Die Teilnehmer der digitalen Konferenz des IVD erklären mit der verbindlichen Anmeldung das Einverständnis, dass Bilder, die der Teilnehmer im Chat zur Verfügung stellt, sowie Beiträge im Chat veröffentlicht werden.

3. Angebot und Vertragsschluss

Die Teilnahme am DIT digital ist kostenlos. Die Anmeldung zum Kongress und zur Mitgliederversammlung erfolgt online über das hierfür eingerichtete Portal/Teilnehmermanagement der doo GmbH, Hultschiner Straße 8, 81677 München, Deutschland im Auftrag der IVD Service GmbH.

Die Umfragen im Rahmen des DIT digital werden mit dem Umfrage-Tool sli.do s. r. o. durchgeführt. Hier ist KEINE Registrierung oder Angabe von persönlichen Daten notwendig. Ist die Anmeldung abgeschlossen, erhalten alle Teilnehmer eine Bestätigung.

Ggf. erhalten Sie postalisch ein analoges DIT Kit mit Informationen des IVDs und seiner Partner.

4. Änderungen und Absage einer Veranstaltung

Der IVD behält sich vor, die Referenten auszutauschen oder den Tagesablauf zu verändern.

5. Datenschutz

Die vom Teilnehmer überlassenen Daten werden vertraulich behandelt und nur im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen genutzt. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die im Zusammenhang mit dem Namen des Teilnehmers und den weiteren angemeldeten Personen erhoben werden. Die vom Teilnehmer übermittelten Daten (Vorname, Nachname, optional Anschrift, optional Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Mitgliedsnummer, Region) werden durch die IVD Service GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Christian Osthus, Littenstraße 10, 10179 Berlin, info@ivd-service.net, Telefon: (030) 38 39 91 80 Fax: (030) 38 30 25 29 (Verantwortlicher i.S.d. datenschutzrechtlichen Bestimmungen) erhoben. Sie werden zum Zweck der Durchführung der Veranstaltung genutzt. Eine Weitergabe erfolgt an den IVD Bundesverband und an externe Dienstleister, sofern dies für die Teilnahme an der Veranstaltung notwendig ist. Ein externer Dienstleister ist beispielsweise die doo GmbH, Hultschiner Straße 8, 81677 München, die das elektronische Teilnehmermanagement durchführt.

Die Daten werden so lange gespeichert, ergänzt und fortgeschrieben, wie es der Zweck erfordert, für den die personenbezogenen Daten erhoben werden, sofern keine anderslautenden gesetzlichen Verpflichtungen, wie zum Beispiel Aufbewahrungspflichten nach dem Steuerrecht (10 Jahre) entgegenstehen. Der Teilnehmer hat das Recht, jederzeit Auskunft über seine von uns gespeicherten Daten zu verlangen. Für den Fall, dass diese Daten unrichtig oder unvollständig gespeichert wurden, hat er das Recht, eine Berichtigung oder Löschung zu verlangen. Er darf die Einschränkung der Verarbeitung verlangen, wenn er die Richtigkeit der erhobenen Daten bestreitet, die Verarbeitung unrechtmäßig oder der Zweck der Verarbeitung erfüllt ist. Soweit die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu einem bestimmten Zweck aufgrund seiner Einwilligung erfolgt, kann diese jederzeit widerrufen werden; bis zum Zeitpunkt des Widerrufes bleibt die Datenverarbeitung jedoch rechtmäßig. Der Verarbeitung der personenbezogenen Daten kann jederzeit widersprochen werden; eine Verarbeitung erfolgt dann nicht mehr. Der Teilnehmer hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn er der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten rechtswidrig ist.

 

DIT digital 2020

Widerruf

Der Teilnehmer willigt ein, dass die IVD Service GmbH oder der IVD Bundesverband die Teilnehmer künftig über sein Veranstaltungsprogramm oder andere Angebote anlassbezogen informieren wird. Der Teilnehmer kann seine Einwilligung hierzu jederzeit widerrufen. Der Widerruf kann an info@ivd.net oder info@ivd-service.net gerichtet werden.

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